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Archive for 2010

Nordinsel – die Letzte Dez 22

Sind jetzt mittlerweile in Paraparaumu angelangt, einem kleinen Ort vor Wellington und das Wetter spielt verrückt. Es regnet und eine Stunde später ist es wieder wolkenlos und die Sonne scheint.

Gestern warn wir noch kurz auf eine Abstecher in Castlepoint, ein Ort der ein wenig ans Ende der Welt erinnert. Der Weg dahin über 20 km Forststraße ließ schon so was ähnliches erahnen! Mitten auf einer dieser Forststraße kam uns (Tom meint ich muss dazu schreiben, dass ich gefahren bin, den für ihn wär das alles natürlich kein Problem gewesen…) Schaftransport (in Neuseeland wird der Anhänger 3-stöckig mit Schafen beladen) entgegen, natürlich in der Kurve und mit einem „enormen Tempo“. Hatte gar nicht damit gerechnet auf so einer Straße LKW’s zu begegnen!!! Aber zum Glück alles gut gegangen….

War auf jeden Fall einen Besuch wert auch wenn es ziemlich windig war. Konnten auch die Denkstätte „Home of the lost soles“ besuchen 🙂

Wir haben uns hier in Paraparumu in ein Hostel direkt am Strand verzogen.

Eigentlich hätten wir noch bis 23. Dezember das Auto, da wir aber erst vor einer Woche die Zeit hatten 🙂 um unsere Fähre zu buchen, war natürlich schon alles ausgebucht, weil in Neuseeland ja gerade die Sommerferien begonnen haben. Hätte nicht gedacht, das die einen Tag vor Weihnachten noch soviel reisen. Jedenfalls geht jetzt unsere Fähre schon am 22.12. und morgen ist unser letzter Tag auf der Nordinsel.

Hatten eigentlich geplant den letzten Tag in Wellington zu verbringen, aber diese Stadt ist uns irgendwie unsympathisch und darum sind wir wieder in die Kleinstadt raus gefahren.

Wahrscheinlich sind wir einfach von den restlichen Städten in Neuseeland schon so verwöhnt! 🙂 Aber Wellington sieht einfach wieder wie eine typische Großstadt bei uns aus…

Eine gute Sache hat Wellington aber doch: Der Weg dorthin: Die Paekakariki Hill Road (Paekakariki Bergstraße). 15km lang führt diese auf der See-Seite in unzähligen Serpentinen in die Höhe um dann auf der anderen Seite, dem Hafen von Wellington zugewandt, sich in noch mehr Kurven wieder talwärts zu winden.

Und ich muss zugeben, es gibt noch was Positives an Wellington und das war das Le Papa Museum. Nicht zu vergleichen mit einem Museum bei uns!!!! Es ist riesig, auf 5 Etagen kann man viel Interessantes entdecken, sehen, lernen: Maorikunst, die Tierwelt und Geschichte Neuseelands…….. Und es ist sogar gratis, wie vieles in Neuseeland. Und einfach nicht so trocken wie unsere Museen!

So, jetzt heißt’s den letzten Tag entspannen und morgen wird dann das Auto abgegeben. Bis wir in Picton auf der Südinsel sind, müssen wir wieder mit unserem voll gepackten Rucksack rumspazieren… „schwitz“

Da wir nicht genau wissen, wann wir uns das nächste Mal dem Blog widmen können, wünschen wir allen jetzt schon mal schöne Weihnachten und frohe Feiertage!

PS: Neben uns sieht man den „Weihnachtsbaum“ von Neuseeland. Er wird so genannt, weil er zu Weihnachten blüht.

Kategorie: Neuseeland  | 53 Kommentare
Neuseeland – Fortsetzung Dez 17

Nachdem uns das kalte Wetter und der starke Wind einen Strich durch die Besteigung des „Mt. Ngauruhoe“ gemacht hatten, sind wir „nur“ die normale Tour gegangen. Trotz des stürmischen Wetters, haben wir es dann doch in 7 Stunden geschafft, die über 19 km lange Bergstrecke zurückzulegen. Aber es war ein sehr schöner Trip, der es auf jeden Fall wert war.

Da sich Tom aber unbedingt eine Vulkanbesteigung in den Kopf gesetzt hat, machen wir uns jetzt auf den Weg zum „Mt. Taranak“ an der Westküste, der nur darauf wartet erklommen zu werden. Hoffentlich spielt das Wetter diesmal mehr mit…(Tom hofft es jedenfalls..)

…nein, das Wetter hat nicht mitgespielt. Auf dem Mt. Taranak liegt oben nur Schnee, also keine Chance da rauf zu kommen. (Sarah freut sich darüber!!!!!) Aber von unten sieht er ja auch ganz schön aus….

Haben uns dafür aber New Plymouth, mit seinen vielen Parks genauer angeschaut. Und es gibt wirklich noch Zoo’s mit schönen Tieren, wo man keinen Eintritt bezahlt….

Am Abend gingen wir dann eine „kleine“ Runde im Pukekura Park, einem riesigen Park, wo derzeit ein herrliches „Lichtspektakel“ stattfindet.

Sind nun auf dem Weg nach Wanganui, haben aber schon wieder einen Zwischenstopp eingelegt am Waiinu Beach, einem abgelegenen Schwarzstrandabschnitt, wo wir auch hoffentlich legal zelten. 🙂

Keine Ahnung, ob es legal war oder nicht, auf jeden Fall wurden wir nicht verjagt und die anderen Camper (einer macht schon seit 2 Jahren dort Urlaub und weiß immer noch nicht wie lange noch) waren sehr sehr nett.

Sind jetzt bereits wieder in einem Hostel in Wanganui und lassen uns eine Flasche Wein schmecken (der hier übrigens sehr köstlich und nicht so teuer wie bei uns ist!)

Was uns allerdings auf dem Weg hierher auch ziemlich verwundert hat, dass in Neuseeland die Stadt mit dem längsten Namen der Welt ist. Haben es nicht wirklich fertig gebracht, es aus zu sprechen und den Namen muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen… „Taumatawhakatangihangakoauauotamateaturipukakapikimaungahoronukupokaiwhenuakitanatahu“ WAHNSINN…

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Neuseeland – es geht weiter Dez 12

Unser weiter Weg führte uns nach Wahai zum schwarzen Strand, wo überall aus dem Sand Blasen durch die Hot Springs aufstiegen und man ganz schnell mit etwas graben seinen eigenen Whirlpool basteln kann 🙂 Allerdings war der Weg für unsere bzw. Sarah’s Füße nicht so bequem, da es etwas heiß wird mit kaputten Flip-Flops die schwarzen Sanddünen hinaufzugehen… Man glaubt es kaum, wie heiß schwarzer Sand werden kann, da ist Italien im Sommer die reinste Abkühlung im Sand…

Weiter ging’s nach Rotorua, dessen Parfum durch die geothermischen Aktivitäten aus Schwefelduft etc. besteht und etwas gewöhnungsbedürftig ist. Am nächsten Tag fuhren wir weiter Richtung Süden und machten einen Abstecher ins Wonderland in Wai-Tap-O. Es war ziemlich beeindruckend, was auf einer Vulkaninsel so alles aus dem Boden kommt. Leider haben wir den Ausbruch des „Lady Knox Geysir“ an diesem Tag verpasst und mussten uns mit den „Mud Pool’s“ für heute zufrieden geben, bevor wir am nächsten Tag den Ausbruch des Geysir’s mit seiner 20m hohen Fontäne – ausgelöst durch biologisch abbaubare Seife – bewundern durften.

Vor unseren Besuch schauten wir allerdings noch bei dem Fluß einer heißen Quelle vorbei, welcher an diesem Punkt einen kalten Strom kreuzt. Einfach genial – an der einen Stelle 40° 10 cm weiter nur noch 20° usw. Wie eine riesige 1-m-tiefe Badewanne zum Schwimmen. (Dank an Alex für den Tipp!) Das Beste daran war allerdings, dass dieser Platz frei von Touristen ist und somit nur ein paar Einheimische trifft.

Nachdem für das nächste halbe Jahre genug Schwefel in uns inhaliert haben, konnten wir es vor unserer Weiterfahrt trotzdem nicht lassen, noch einmal einen kleinen Zwischenstopp zum „Baden“ bei der heißen Quelle einzulegen…

Als nächstes kamen auf dem Weg nach Taupo die „Craters of the Moon“ an die Reihe – ein gemütlicher Spaziergang durch die blubbernde und qualmende Vulkankraterlandschaft.

Tom rauchts schon aus dem Kopf...

Nach einer weiteren Nacht im Auto (dort schläft man ziemlich gemütlich) kamen wir zum Highlight, ich glaub, unserer gesamten Reise! Wir wollten die als großartig gerühmten

„Huka Falls“ besichtigen. Was erwartete uns: ein etwas kleinerer Traunfall… aber trotzdem standen viele Touristen mit der Kamera davor und knipsten was das Zeug hielt. Ich glaub, die müssen wir mal nach Österreich schicken… Unser Reiseführer versprach zwar einen 10m Wasserfall, wobei wir von der Höhe und nicht von der Länge ausgingen. Sowas verwenden wir bei uns doch nur zum Raften. Wir glauben, da ist ein kleiner Tipp an Lonley Planet fällig… Nach der Sensation beschlossen wir noch einen Tag in Taupo zu bleiben und uns im Park am See von den Erlebnissen der letzten Tage zu erholen. Außerdem bleibt uns ja noch genügend Zeit zum Nichtstun, da wir gut in der Zeit liegen.

Haben uns daher ein Hostel, mit Blick auf den „Lake Taupo“ genommen und man glaube es kaum, auch in einem Hostel (Euro 29,- für beide) genießen wir den Luxus eines hauseigenen Whirlpools.

Heute Vormittag (12.12.2010) sind wir in Turangi gelandet und sind gleich weiter zum i-Site wo wir uns die restlichen Infos für die morgige 8-10 stündige „Tongario Alpin Crossing“ Tour über den „Mt. Ngauruhoe“ und den „Mt. Tongario“ gesammelt haben.

Da es schon um 5.30 Uhr los geht ist für heute Schlafenszeit angesagt – Gute Nacht…

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Neuseeland Dez 06

Nach 3 Stunden Flug sind wir in Neuseeland angekommen. Auckland haben wir am nächsten Tag  mit einem „kleinen“ Spaziergang von 6 Stunden von der einen Küste zur anderen Küste erkundet. Sind ungefähr 3 Berge abgeklappert, die Aussicht ist ein Wahnsinn. Unter anderem auch der tolle Berg „Mount Sarah“. (siehe Foto unten)

Haben uns heute unser schnuckeliges Auto geholt. Hat zum Glück alles Platz!
Das Linksfahren ist gscheit lustig, nur sollte man (Sarah) nicht ständig statt den 2. Gang den Rückwärtsgang während der Fahrt reindrücken…

Sind jetzt einen Tag später unterwegs Richtung Carpe Reinga entlang der Ostküste, mit Zwischenstopp Bay of Island. Vorher machten wir noch einen kurzen Abstecher in die Abbey Cave’s, eine von drei unerschlossenen Glühwürmchenhöhlen. Hatten es uns eigentlich ziemlich unspektakulär vorgestellt, stellte sich aber dann als extrem geile Herausforderung mit Klettereinlagen und hüfthohen Wasserpassagen heraus. Einfach nur geil!!!!!!

Carpe Reinga: Man kommt sich vor wie am Ende der Welt – wohin man sieht nur Wasser – hier fließen das Tasmanische Meer und der Südpazifik ineinander und erzeugen teilweise rießige (bei Unwettern 10 m) Wellen mitten am Meer.

Der nächste Pflichtzwischenstopp auf dem Rückweg waren die Kauri Tree’s an der Westküste, die unglaublich dick werden (bis zu 15 m dick) (Da ist jede Frau, die daneben steht mit ihren Maßen zufrieden…)

Dann ging es durch Auckland hindurch zum Hot Water Beach (Cooks Beach). Leider wollten sie wie wir endlich ankamen nicht mehr sprudeln, da die Flut bereits begonnen hatte. Aber auch andere Küsten haben heiße Quellen und so machten wir uns auf den Weg nach Kawhia. Machten dabei einen Zwischenstopp bei den Cathedral Coves, wo traumhafte einsame Strände sind. Leider war das Wasser etwas zu kalt zum Baden und die Flut zu hoch zum Übernachten….

Zwischendurch noch ein kurzes Foto wo man sieht, dass auch bei uns etwas Weihnachtsstimmung einkehrt, nur der Punsch fehlt noch und vielleicht die Kälte.

Heute ist Waschtag angesagt (nicht das wir uns bald nicht mehr riechen können..) und wir verbringen die Nacht in einem Backpackers in Hamilton. Hamilton ist eine typische Stadt in Neuseeland, nicht wie Auckland. In Auckland sind die Straßen überfüllt und die Hochhäuser reihen sich aneinander. In den anderen Städten herrscht das komplette Gegenteil. Es sieht eigentlich aus wie ein Dorf, wo sich die kleinen Einfamilienhäuser aneinanderreihen, jeder einen eigenen Garten, genügend Platz hat und trotzdem ist alles da, was man braucht.

Gute Nacht, morgen geht’s weiter Richtung Westen……

Kategorie: Neuseeland  | 6 Kommentare
Endlich Urlaub… Nov 28

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